Cyberangriff auf die Ukraine CEC, 2014
CyberBerkut election attack · Yarosh result forgery
Eine koordinierte Cyberoperation störte vor der Präsidentschaftswahl im Mai 2014 die Systeme der Zentralen Wahlkommission der Ukraine und bereitete eine falsche Anzeige vor, die Dmytro Yarosh als Sieger auswies. Die falschen Zahlen wurden von Russian Channel One ausgestrahlt, doch der Angriff veränderte weder die Auszählung der Papierstimmen noch das bestätigte Ergebnis.
Die Operation löschte Dateien, deaktivierte zentrale Netzwerkknoten und unterbrach die öffentliche Ergebnisanzeige. Einsatzkräfte fanden neben der destruktiven Aktivität mit APT28 in Verbindung gebrachte Spionagesoftware, während die pro-russische Gruppe CyberBerkut Teile der Kampagne für sich beanspruchte. Diese Indikatoren stützen eine Russland zugeschriebene Bewertung, doch die Quellen in diesem Datensatz liefern keine formelle gerichtliche Feststellung einer staatlichen russischen Befehlsgewalt. Das rechtliche Ergebnis blieb wiederherstellbar, da die Stimmzettel in den Wahlbezirken per Hand ausgezählt und die Papierprotokolle physisch zusammengeführt wurden.